donnerstags, 16.07.2009

Die Aktionsgemeinschaft Naturschutz hatte am 05.06.2009, nahe Bergsteig, einen Waldbegang mit Förster Gerhard Beck. Er erläuterte Vorort die Grundzüge einer modernen Waldwirtschaft im Fichtenbestand. Es wurde herausgestellt, dass die Fichte kein heimischer Baum ist. Sie bildet aber das finanzielle Rückrad für die heutige Waldwirtschaft. Aufgrund Probleme mit steigenden Temperaturen und den Bodenverhältnissen, werden deshalb die Arten Douglasie, Lärche und Tanne gefördert. Es wurde uns auch deutlich gemacht, dass nicht nur die Ernte, sondern auch die Wiederanlage eines Waldes durch Naturverjüngung ein wichtiges Thema ist. Wo sie nicht die gewünschten Arten hervorbringt, wird durch gezielte Pflanzung nachgeholfen.

Auskunft gab es auch über die Qualitätsstufen der am Weg gelagerten Polder. Es reicht von der schlechtesten Qualität (Spanplatten) über die Qualität für Holzverpackungen bis hin zu Konstruktion und Innenausbau.

Ein weiteres Thema war die Rückengasse und die damit verbundenen Probleme. Die Bodenverdichtung und Verletzung auf dieser kleinen Fläche wird akzeptiert, dass damit auf dem Zwischenraum keine Befahrung stattfindet und somit der Waldboden nicht gestört wird. Das Holz, das nach dem maschinellen Einsatz zurückbleibt, wird als Todholz bezeichnet. Herr Beck zeigte uns dann an verschiedenen Beispielen, dass Todholz äußerst wichtig für den Wald und die Artenvielfalt ist. In Fridingen liegt auf einem Hektar Wald ca. 8 Kubikmeter Todholz. Nach wissenschaftlicher Ansicht sollten sich aber über 30 Kubikmeter darauf befinden.

Als Abschluss wurde dann noch ein Waldstück gezeigt, in dem wichtige Maßnahmen versäumt wurden und dadurch eine ordentliche Bewirtschaftung nicht mehr stattfinden kann.

Am Schluss war man sich einig, dass es noch viele Themen gibt, die man bei den nächsten Waldgängen ansprechen sollte. Weitere Veranstaltungen werden deshalb folgen.

donnerstags, 31.11.2009

Am 31.11.2009 wurden bei herrlichem Herbstwetter 2 Bäume entlang der Allee zwischen Knopfmacher und Kohlplatte (Hardtallee) gesetzt. Willi Bucher hatte einen Feldahorn und eine Eiche in Absprache mit Förster Olaf Seehase besorgt. Um den Charakter dieser Allee zu erhalten, wurde Wert darauf gelegt, dass wieder die selben Bäume gepflanzt werden, die schon früher in diesen Lücken standen. Willi Hermann wurde von  Rafael Rees, Willi Hermann und Michael Ströhle tatkräftig unterstützt. Dabei entschloss man sich, dass eine Begehung bzw. teilweise ein Rückschnitt von sich ausbreitenden Hecken gemacht wird.

Eine weitere Aktion der Aktionsgemeinschaft ist das Anbringen von weiteren Drahthosen an Bäumen entlang der Donau. Sie dienen zum Schutz gegen den bei uns wieder zugewanderten Biber. Die Maßnahme erfolgt im Abschnitt von der Brücke bis zur Messstation donauabwärts. Die Bäume wurden durch Herrn Förster Gerhard Beck gekennzeichnet.

Neuigkeiten:

27.04.2013   Aktion Hl. Brünnele

Wir treffen uns um 10:00 am Brünnele. Für Werkzeug ist gesorgt.

siehe Aktionen/Hl. Brünnele

19.02.2013   Protokoll zum

Themenabend 2013

siehe Presse/2013

24.05.2012   Protokoll zum

Themenabend 09.05.2012

siehe Presse/2012